Ein Stück Himmel

Soldi und Bernd sind keine Unbekannten im Kunsthof. Dieses mal gibt es einen besonderen Grund, einen Grund, den man auch mitnehmen kann nach der Veranstaltung. Eine neue CD.

Sie verspricht "ein Stückchen Himmel".

Bernd Rump ist Jahrgang 1947 und hat mit dem Schichttheater Dresdner Theatergeschichte geschrieben. Wenn man aufzählen möchte, was er so alles in seinem Leben schon gemacht hat, wäre man erstmal ziemlich beschäftigt. Der Vortrag seiner Lieder ist so lebendig und engagiert, da kann so mancher Junge nicht mithalten, ihn live erleben zu dürfen war ein riesiges Erlebnis, meint Christine Tom-Schindowski auf facebook. Und "mission bühnenrand" attestierte: Soldi Lommatsch hat die ersten Gedichte von Bernd schon als Jugendliche gelesen. Die Beiden passen auf der Bühne hervorragend zusammen und Soldi unterstützt Bernd Rump am Piano und singt auch bei einigen Liedern mit. "Kling klang, kling klang, das ist mein erster und letzter Gesang" und auch mit "Sieben Mal" gab es ein geniales Duett von Soldi und Bernd. Beide Lieder werden auf der CD zu hören sein.

 

Lassen wir uns überraschen

Coverbild 'Ein Stück Himmel'
Coverbild 'Ein Stück Himmel' Urheber Detlev Müller

In Concert

„Als BERND RUMP das kleine Podest betritt, sind wie aus dem Nichts all die Assoziationen aus jenen Jahren plötzlich wieder da. Da vorn steht einer, Hose, Hemd und Jacke wie von damals, das schlichte Ebenbild von einem zwischen Rebell, Rocker und Intellektuellen, der gleich beweisen wird, dass ihm nur seine Worte wichtig sind, und so startet er mit seinem "Lebenslied", einem Lied aus dem Leben, zwischen Kommen und Gehen, gegriffen und mit "Staub im Mund". Vom Gehen eines Musikanten hatte ich gerade erst erfahren müssen und das Leben wollte, dass am gleichen Tag mein zweites Enkelkind das Licht dieser Welt erblickte. Da ist mir hier gleich bei den ersten Tönen kalt und heiß geworden. Beim nächsten, dem "Siebenlied", das nach seinen Worten knappe drei Jahrzehnte auf dem Buckel hat, gleich noch mal und noch mal auch, als er dort vorn stehend von "Da war ein Land (das meinen Alltag durchbohrt)" sang und dieses Durchbohren wird er den ganzen Abend mit uns machen. Es geschieht, während er vor uns stehend, manchmal die Hände in die Hosentaschen steckt oder sie, wie für eine Umarmung, weit ausbreitet.  So erzählt er von "Nachkriegskindern" oder von einem "Herbsttag" mit den Worten von Rilke und deren Doppeldeutung für Mensch und Natur und neben ihm, beinahe unscheinbar, steht ISOLDE LOMMATZSCH, die WunderbunTde, und begleitet ihn, den Sänger manchmal unauffällig führend, auf ihren Tasten....“

aus: http://www.deutsche-mugge.de/live-berichte/2631-bernd-rump-mit-isolde-lommatzsch-in-dresden.html